Zusätzliche Zahlen, Daten, Fakten zum geplanten Neubau der Volksschule

Wir wollen gern sachlich bleiben und weitere Fakten auf unserer Homepage liefern:

 

1. Fläche der VS Neu wird weiter reduziert (minus 424 qm²) 

2. Mit drei Pollern in das Verkehrschaos 

3. Das Grundstück in der Neubaugasse muss nicht verkauft werden 

4. Von € 7,54 Mio. auf € 15 Mio. Baukosten 

5. Schule wurde aus dem Budget 2019 genommen 

6. Keine Punkte zur Qualität oder Ökologie

7. Information und Glaubwürdigkeit

 

1. Fläche der VS Neu wird weiter reduziert

Aktuell haben unsere beiden Volksschulen 8.380 qm Grundfläche. Mit dem Neubau werden beide Schulen zusammengelegt und sollten dann  5.151 qm haben. Jetzt werden weitere 424 qm an den benachbarten Wohnbau abgetreten.

So werden aus aktuell 8.380 qm (100 %)  erst 5.151 qm (61.5 %) und anschließend 

4.727 qm (nur noch 56,5 % vom aktuellen Platz).
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Die Politiker der SPÖ, FPÖ und ÖVP Gratkorn versuchen den Menschen von Gratkorn einzureden, dass die Reduktion auf die Hälfte der vorhandenen Fläche etwas Positives ist. Im Salzburger Land wäre diese Minifläche für 400 Schüler verboten.

Unglaublich – aber wahr!

 

2 . Mit drei Pollern in das Verkehrschaos

Die größten Verkehrsprobleme entstehen, wenn ca. 200 Eltern nach der Schule auf Ihre Kinder im öffentlichen Verkehr warten. Beim Hinbringen wird fast immer kurz gehalten, die Kinder entladen und weggefahren. Beim Abholen ergibt sich immer Standzeit, da die Kinder noch nicht da sind, weil man zu früh dran ist, weil sich der Schulschluss verzögert.

Damit die Anwohner der Neubaugasse nicht so in Mitleidenschaft gezogen werden, hat man drei Poller an der Kreuzung Schulgasse / Neubaugasse eingeplant. Damit ist die Neubaugasse eine Sackgasse und es verdoppelt sich der Verkehr schon allein durch und für die Anwohner (rein- und wieder rausfahren immer bis zum Wendehammer)  Auch werden trotz der drei Poller Elternautos in die Neubaugasse fahren, um dort zu warten.

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Poller an der Kreuzung  Schulgasse / Neubaugasse mit Wendehammer ohne Platz
Ausschreibungsunterlagen: F0399_GRTK2018_VSNeu_LP_e3-LP-250

Geplant ist ein Wendehammer am Ende der Neubaugasse (siehe Abbildung). Käme dieser Wendehammer nicht, müssten alle rückwärtsfahren (rein oder raus). Der Wendehammer muss einen Durchmesser von ca. 16 Meter haben, damit auch Lieferanten,  Müllwagen bzw. Transporter wenden können. Eingezeichnet hat man den Wendehammer in der Planung aber nicht, da er nicht wirklich passt.

Unglaublich – aber wahr!

 

3. Grundstücke (16/1 und 16/2) müssen nicht verkauft werden

Bei der Unterschriftensammlung wurden wir immer wieder darauf angesprochen, dass man den Menschen erzählt, dass selbst bei Nichtbebauung die Grundstücke 16/1 und 16/2 sowieso verkauft werden müssen.

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Grundstücke müssen nicht verkauft werden – hier wird den Anwohnern Angst gemacht

Es gibt aber keine vertragliche oder zwingende Notwendigkeit die Grundstücke 16/1 und 16/2 zu verkaufen. Auch wurde erst im Gemeinderat (siehe Gratkorn Info 2/2019) abgestimmt (wir haben Zugestimmt) 27.521 qm dazuzukaufen.

Es gibt lediglich einige Gemeinderäte, die die Vermutung aufstellen, dass zur Finanzierung einer anderen Volksschullösung diese Grundstücke verkauft werden müssen.

Unglaublich – aber wahr!

 

4. Von € 7,54 Mio. auf € 15 Mio. Baukosten

Die aktuelle Kostenschätzung ist nicht mehr € 11 Mio. sondern € 12 Mio (siehe Ausschreibungsunter-lagen) und es kommen sicher noch weitere Kosten dazu.

Gratkorn Info

Weitere Kosten:

  • Die Verkehrsmaßnahmen mit € 210.000
Kosten für die Verkehrsmaßnahmen – Ausschreibungsunterlagen: Teil D3 – Kostenschätzung
  • Die Tiefgaragenstellplatzkosten werden mit € 22.000 pro Stellplatz in der Planung angenommen. Fast alle Bauunternehmen rechnen mit € 30.000 bis € 45.000 pro Tiefgaragenstellplatz. Durch die Hangwässer muss man mit mindestens € 35.000 rechnen. Somit kommen, ohne Schönrechnerei, nochmal € 325.000 dazu (35.000 – 22.000 € /Stk. x 25 Stk. = 13000*25).

günstige Tiefgaragenplätze – Ausschreibungsunterlagen: Teil D3 – Kostenschätzung
  • Eine Kostengenauigkeit von plus/minus 20 Prozent ist bei öffentlichen Vergaben von Bauprojekten üblich, wobei noch nie günstiger gebaut worden ist. Es werden nahezu immer die 20% plus ungeplante Mehrkosten voll ausgeschöpft.
ungeplante Mehrkosten – Ausschreibungsunterlagen: Teil D3 – Kostenschätzung

Baukosten                                 € 12.000.000       

Tiefgarage                                      € 325.000

Verkehrsplanung                            € 210.000

Summe:                                      € 12.535.000

Plus 20% ungeplante Mehrkosten:   12.535.000 x 1,2 = 15.042.000-

€ 15.042.000 (ohne Indexanpassung) kostet aktuell der Neubau die Gemeinde bzw. den BürgerInnen

Das unsere etablierten Politiker immer noch von € 11 Mio. statt von 15. Mio. reden, ist wohl dem Politikerdasein geschuldet.

Unglaublich – aber wahr!

 

5. Schule wurde aus dem Budget 2019 genommen

Im Voranschlag 2019 wurde die Schule mit € 4.200.000 budgetiert.

Budget mit 4,2 Mio für die neue Volksschule – Voranschlag 2019, Seite 114

Im Nachtragsvoranschlag 2019 wurden die budgetierten Kosten für den Schulneubau rausgenommen.

raus aus dem Budget, € 4.192.100,00 –  wurden nicht ausgegeben (SPÖ,FPÖ,ÖVP eingespart) – Nachtragsvoranschlag 2019

Man sollte jetzt nicht denken, dass das ein Erfolg der Unterschriftensammlung ist oder sonstiger Maßnahmen gegen dieses schwerverständliche Schulneubauprojekt. Nein, der Zweck ist ein ganz anderer.

Durch das Streichen und/oder Verschieben von Projekten, wird immer wieder ein (theoretisch) positiver Haushalt geschaffen. Das heißt: Seit Jahren wird den Gratkorner BürgerInnen durch das Nichtrealisieren von Projekten (z. B. LED-Beleuchtung, Straßensanierung, Mursteg, usw.) ein supergutes Sparprogramm (DER SPÖ-Weg) verkauft. Mit diesem rühmen sich dann Helmut Weber und seine SPÖ Gratkorn und zunehmend  auch die anderen Parteien (FPÖ Gratkorn und ÖVP Gratkorn).

Unglaublich – aber wahr!

 

6. Keine Punkte zur Qualität oder Ökologie

Über die Homepage www.auftrag.at können die Ausschreibungsunterlagen kostenpflichtig eingesehen werden.

Homepage für die Ausschreibung www.auftrag.at

Wir hatten uns über ein Probeabo einen Account angelegt und konnten so einige Informationen zur Ausschreibung ausfindig machen. Für ein 15 Mio. Projekt sind die Ausschreibungsunterlagen unseres Erachtens sehr dürftig. Selbst wenn man Maschinen für 1 Mio. ausschreibt, ist das Pflichtenheft umfangreicher. Das ist aber auch Firmengeld und da muss man schon kaufmännisch arbeiten. Mit Steuergeld gehen die Parteien nicht so zimperlich um.

mit einem Probeabo zu „Totalübernehmer Neubau Volksschule Gratkorn“

Erst nach Anfrage von der Bürgerliste Gratkorn, wurden die Ausschreibungsunterlagen allen Gemeinderäten zugänglich gemacht.

            • Es gibt keinen Ausschreibungspunkt zur Qualität!

            • Es gibt keinen Ausschreibungspunkt zu Ökologie oder Energie!

            • Es gibt keinen Ausschreibungspunkt zur Nachhaltigkeit oder Klimaverträglichkeit!

Diese wichtigen Punkte des Lebens werden ausgespart, damit der Schulneubau hauptsächlich eines ist: Billig!

Unglaublich – aber wahr!

 

7. Information und Glaubwürdigkeit

Immer wieder wird von der SPÖ Gratkorn, FPÖ Gratkorn und der ÖVP Gratkorn behauptet, unsere Informationen sind nicht richtig. Der Beweis zu dieser Aussage wird nie angetreten, da unsere Informationen immer belegbar sind. Es kann natürlich passieren, dass sich die Lage ändert, aber zum Zeitpunkt der Publikation ist unsere Information an die BürgerInnen immer richtig.

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Hrn. Bauer sagt: …., totale Falschinformationen wurden verbreitet……
(„Standpunkt“ – Nachrichten der SPÖ – Juli 2019 – Interview mit Hrn. G. Bauer) 

Unglaublich – aber wahr!

 

Liebe Grüsse

Eure Bürgerliste (2019-08-22)

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