Zebrastreifen und die fremden Federn

Ein Witz, die SPÖ Gratkorn!

Zunächst wird die Dr. Karl Renner Str. saniert, ohne je einen Gedanken an die dort liegende Volksschule zu verschwenden. Noch in der Gemeinderatssitzung vom November 2017 beruft man sich auf irgendeine gesetzliche Vorgabe, die es wie sich später herausstellt so nicht gibt, um nur keinen echten Schutzweg herzustellen.

Nach langer Diskussion wird jedenfalls der farblichen Markierung der Anrampungen zugestimmt. Dieses der erste Streich. Der zweite erfolgte, nachdem sich die „Woche Graz Umgebung Nord“ diesem Thema angenommen hat und auch die BH Graz Umgebung eingeschaltet wurde.

Dort ist man jedenfalls überrascht, da es auch in 30er Zonen vor allem aber auch vor Schulen selbstverständlich möglich ist, Schutzwege wiederherzustellen. Dank des massiven Drucks der Bevölkerung und einem weiteren Antrag meinerseits in der Gemeinderatssitzung vom Dezember wachte die SPÖ, welche sich bis dahin in keinster Weise für die Sicherheit der Kinder interessierte, endlich auf und stimmte zähneknirschend zu, die Schutzwege im Bereich der VS1 wiederherstellen zu lassen.

Was freilich der Zustimmung der BH bedarf. Wenn man diese aber gar nicht erst darum bittet, so wie die SPÖ Gratkorn das auch nicht getan hat, dann muss man jetzt auch nicht von einem Einlenken der BH sprechen, sondern von einem Versagen der zuständigen SPÖler im Gemeinderat. Und auch auf diesem Weg sei der SPÖ Gratkorn einmal mehr mitgeteilt, dass es eben nicht ausreicht liebe Kinderbildchen in Parteiblättchen abzudrucken, sondern hinkünftig auf die Menschen im Ort zu hören.

Was die SPÖ offensichtlich auch nicht verstanden hat, dass die Schutzwege in dem gesamten Bereich nicht nur von Kindern genutzt werden, sondern sich im Nahbereich das Gemeindeamt, Ärztin und Therapeuten sowie das Pflegeheim befinden. Selbst Anwohner in diesem Ortsteil nutzen die dortigen Schutzwege…

Doch das ist offensichtlich nicht angekommen. Daher werden wir weiterhin genau schauen, wohin sich die SPÖ bewegt. Und das ist nicht als Drohung, sondern als Versprechen zu verstehen.

Liebe Grüsse

Stephanie Kabon