Nachmittagsbetreuung

Nachmittagsbetreuung in Gratkorn

Als vor einigen Jahren die Nachmittagsbetreuung in die Räumlichkeiten der alten Schulwartwohnung siedelte, wurde das als großer Wurf gefeiert. Rasch stellte sich heraus, dass zu einer qualitativ hochwertigen Nachmittagsbetreuung mehr gehört, als nur ein mehr oder weniger angepasster Raum, also wurde nochmals in Räumlichkeiten und Personal investiert.

Mit steigender Nachfrage und steigendem Bedarf an Plätzen in der Nachmittagsbetreuung, wurde spätestens im Jahr 2015 klar, dass hier einiges im Argen liegt. Sowohl im Sozial- wie auch im Schulausschuss wurde die Problematik diskutiert und Vorschläge zur raschen wie auch kostengünstigen Verbesserung an die Verantwortlichen (Bürgermeister und Gemeinde) gegeben. Leider wurden alle diese Vorschläge bis ins Jahr 2016 ignoriert, vergessen oder eben in deutlich kostenintensive und somit nicht finanzierbare Varianten umgewandelt. Von einem Schulcontainer war die Rede, welcher auch im Voranschlag 2016 zu finden war und von Seiten der politischen Führung nicht in Frage gestellt wurde. Glücklicherweise konnte dieses Budget unter größten Anstrengungen unsererseits keine Mehrheit finden und so wurde auch auf den teuren und unsinnigen Container verzichtet.

Nach mehrmaligen Nachfragen und massiven Druck durch Eltern, welche den Weg auch zu uns suchten, wurde wieder um Lösung gerungen. Die offensichtlichste, naheliegendste und auch kostenkünstigste Lösung scheint aber kaum Anklag bei der Gemeindeführung zu finden oder wie darf man es verstehen, dass es auch zum Jahresende 2016 noch keine Änderung der schlechten Lernbedingungen in der Nachmittagsbetreuung gab?

Unser Vorschlag war bereits am Anfang der Diskussion, Räumlichkeiten in der NMS oder auch im Poly

Poly & NMS in Gratkorn
Poly & NMS in Gratkorn

zu nutzen, da beide Schulen direkten Anschluss an die Nachmittagsbetreuung haben. Im Poly der MG Gratkorn haben wir deutlich sinkende Schülerzahlen, welche auch räumliche Kapazitäten freispielt. Leider fand sich in 12 Monaten keiner der Verantwortlichen (Bürgermeister und/ oder Amt), der „mutig“ genug gewesen wäre, dies auf kurzem Weg mit den Direktoren zu besprechen. Nein, man wartete lieber, um ein „offizielles“ behördliches Schriftstück in Händen zu halten. Dieses besagt, dass zwei Räume des Polys zu nutzen sind… Liebe Verantwortliche, wann beginnt ihr damit, auf Hausverstand und kostengünstige Vorschläge zu hören? (SK, 2016-11-25)